Unsere Geschichte

2017

Übernahme des elterlichen Betriebes “Konditorei Behrends” in Osterburg durch den Sohn Konrad Behrends von seinem Vater Hans-Heinrich Behrends (*30.07.1958, †02.04.2017)

September 2015

Wir eröffnen unsere kleine Konditorei und Patisserie “Verzuckert Berlin” im Herzen Berlin Friedrichshains.

2013

Konrad Behrends beginnt mit der Meisterschule

2012

Johanna Behrends wird Konditormeisterin

2007

Konrad Behrends beginnt die Konditorausbildung und schließt diese 2010 ab

2002 – 2005

Johanna Behrends absolviert Ihre Lehre zur Konditorin

1996

Erwerb des Eckgrundstücks Breite Strasse 55/Jüdenstrasse und Kauf des Grundstücks Breite Strasse 24. Es erfolgte ein kompletter Umbau zu einem Filialgeschäft.

1996

Erwerb des Eckgrundstücks Breite Strasse 55/Jüdenstrasse

1992

Einbau eines neuen Gasbackofens.

1991

am 31.12.1990 wurde der Pachtvertrag mit der HO beendet ab 01.01.1991 ist das Cafe wieder unter seinen rechtmäßigen Namen Cafe Behrends in unserem Besitz. Ab dem 03. Januar erfolgt ein kompletter Umbau der Cafe- und Wirtschaftsräume. Die alte Trennwand zwischen Laden und Caferäumen wird entfernt, der Verkaufsbereich und das Cafe erhalten dadurch eine völlig neue Ansicht. Im März 1991 konnten unsere neu gestalteten Räumlichkeiten wieder eröffnet werden.

1989

Wendejahr- Zusammenbruch der DDR

1987

beginnen Bemühungen den Pachtvertrag der HO zu lösen und das Cafe wieder in eigener Leitung zu führen

1986

übernimmt Hans Heinrich Behrends die Konditorei von seiner Mutter.

1985

Hans Heinrich Behrends heiratet seine Frau Manuela geb. Schulz und im selben Jahr wird Tochter Johanna geboren. Sohn Konrad wird im Jahr 1988 geboren.

1984

Konditormeister Hans Behrends verstirbt nach einem erfüllten Leben mit 86 Jahren.

1977

Ende der Lehrzeit. Von 1979 bis 1982 Ausbildung zum Konditor mit anschließender Meisterprüfung in der Konditorei Mund in Magdeburg.

1975

Hans Heinrich Behrends beginnt die Lehre zum Koch im Interhotel Magdeburg.

1965

wurde der Seitenflügel des Hauses zur Jüdenstrasse vom Backhaus bis zum Laden massiv hochgezogen.

1964

wurde ein moderner Gasbackofen eingebaut und in den Folgejahren konnten für die Konditorei div. Bäckereimaschinen angeschafft werden, so das der Betrieb immer dem neusten Stand der Technik entsprach.

1958

wurde Sohn Hans Heinrich geboren.

1956

heiratete Hans Behrends seine zweite Frau Berta geb. Schulz.

1953

musste er unter staatlichem Druck das Cafe an die HO- Verwaltung der Kreises Osterburg verpachten.

1952

verstarb Frau Hedwig Behrends geb. Pruss. Ebenfalls war der Konditormeister Hans Behrends Mitbegründer der Einkaufs- und Liefergenossenschaft des Bäcker- Müller- und Konditorenhandwerks und 4 Jahre im Aufsichtsrat dieser Genossenschaft tätig.

1939 – 1945

Zweiter Weltkrieg. Hans- Hermann Behrends absolvierte in Magdeburg seine Konditorlehre. Im Jahre 1944 heiratete Ursula Behrends Herrn Hans Jürgen Bensch. Im Oktober des gleichen Jahres wurde Hans Hermann Behrends in Ostpreußen als vermisst gemeldet. Er kehrte aus dem Krieg nicht nach Hause zurück. Die Nachkriegsjahre waren eine schwere Zeit und brachten viele, meist negative, Veränderungen für die Familie und den Betrieb mit sich. Zusammen mit den Eltern arbeitete Tochter Ursula im Cafe ,ihr Mann Hans-Jürgen erlernte den Beruf des Konditors und legte die Meisterprüfung in Wolfenbüttel ab.

1938

wurde wiederum eine völlige Modernisierung der Caferäume vorgenommen.

1937

starben Hermann und Minna Behrends im gesegneten Alter von 79 und 75 Jahren.

1936

wurde der Laden modernisiert und verschiedene Kühlanlagen angeschafft.

1935

übernahm Hans Behrends von seinem Vater Hermann Grundstück und Betrieb.

1924

konnte das seiner Zeit mit der Landwirtschaft verkaufte Grundstück Jüdenstrasse17 zurückgekauft und 1926 umgebaut werden.

1923

heiratete Hans Behrends seine Frau Hedwig geb. Pruss. 1924 wurde Tochter Ursula und 1925 der Sohn Hans- Hermann geboren.

1914 – 1918

Der unheilvolle erste Weltkrieg blieb auch nicht ohne Folgen für die Familie Behrends. So kehrten die Söhne Heinrich und Hermann nicht aus dem Felde zurück, der Sohn Hans wurde schwer verwundet und ein Bein musste amputiert werden. Er geriet in englische Kriegsgefangenschaft. Trotz dieser schweren Schicksalsschläge musste das Geschäft weitergehen. Schon ab dem Jahre 1919 wurden weitere bauliche Veränderungen vorgenommen. So der Bau des hinteren Hausgiebels, die Elektrifizierung des ganzen Hauses, eine zentrale Wasserversorgung und der Einbau der Gästetoiletten. Dem Anbau des großen Gastraumes mussten die Veranda und der kleine Garten weichen.

1914

wurden dann die Dampfheizung und eine Wasserpumpe mit handbetrieb für einen 1000 Liter Kessel installiert.

1896

baute Hermann Behrends den Hausgiebel, so wie wir ihn noch heute vorfinden, neu. Die alte Ansicht ist noch auf einem Bild in dieser Ausstellung festgehalten. Für die damalige Zeit war dieses Bauvorhaben, sowie auch der Bau des Backhauses mit einem Dampfbackofen mit ausziehbarem Herd schon als sehr fortschrittlich zu bezeichnen. Weiterhin wurde der Laden umgebaut, das Cafe erhielt eine Glasveranda und zur Freude der Gäste einen kleinen Garten mit Springbrunnen. Um sich voll der Konditorei und dem Cafe widmen zu können wurde zu diesem Zeitpunkt die Landwirtschaft verkauft.

1857

Am 3. November heiratete der Bäckermeister Hermann Behrends seine Frau Dorothee geb. Markmann aus Seehausen. Aus dieser Ehe gingen 6 Kinder hervor. Leider verstarb Hermann Behrends sehr früh. Sein Sohn Hermann übernahm dann zusammen mit seiner Frau Minna geb. Gehn das Geschäft im Jahre 1888. 7 Kinder wurden in dieser Ehe geboren- 4 Söhne und 3 Töchter.

Am 5. November 1856 kaufte der Bäckermeister Hermann Behrends vom Bäckermeister Paproth das jetzige Grundstück mit der dazugehörigen Landwirtschaft.